Grammer lädt zur Hauptversammlung und will die Dividende leicht senken

Der Automobilzulieferer Grammer (ISIN: DE0005895403) will für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in Höhe von 1,25 Euro ausschütten. Über den Vorschlag stimmen die Aktionäre auf der Hauptversammlung am...

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13. Juni 2018

ISIN:

DE0005895403

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Der Automobilzulieferer Grammer (ISIN: DE0005895403) will für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in Höhe von 1,25 Euro ausschütten. Über den Vorschlag stimmen die Aktionäre auf der Hauptversammlung am heutigen Mittwoch in Amberg ab.

Im letzten Jahr wurden 1,30 Euro ausbezahlt. Damit wird die Ausschüttung um knapp vier Prozent gesenkt. Beim derzeitigen Aktienkurs von 64,95 Euro entspricht dies einer aktuellen Dividendenrendite von 1,92 Prozent. Das chinesische Familienunternehmen Ningbo Jifeng will Grammer übernehmen und bietet den Aktionären 61,25 Euro je Aktie. Beim zweitgrößten Aktionär, der deutsch-bosnischen Investorenfamilie Hastor, stößt das Angebot aber auf Widerstand.

Der Konzernumsatz von Grammer erreichte in den ersten drei Monaten 2018 mit 454,4 Millionen Euro das Niveau des Vorjahresquartals (Vorjahr: 458,0 Mio. Euro), wie am 14. Mai berichtet wurde. Das operative EBIT betrug 20,5 Millionen Euro (Vorjahr: 23,1 Millionen Euro). Entsprechend betrug die operative EBIT-Rendite 4,5 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent). Das Konzernergebnis nach Steuern lag zum 31. März 2018 bei 12,2 Millionen Euro (Vorjahr: 14,0 Mio. Euro).

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 erwartet Grammer ein Umsatzwachstum auf 1,85 Mrd. Euro sowie eine weitere Verbesserung der operativen Profitabilität über dem Niveau des Vorjahres.

Die Grammer AG wurde 1954 gegründet und hat ihren Firmensitz in Amberg. Das Unternehmen mit rund 13.000 Mitarbeitern ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen für Offroad-Nutzfahrzeuge, Lkw, Busse und Bahnen.

Redaktion MyDividends.de