Mattel schockiert die Investoren und streicht die Dividende

Der amerikanische Spielzeughersteller Mattel (ISIN: US5770811025, NASDAQ: MAT) erlitt im letzten Quartal einen Umsatzrückgang von 13 Prozent auf 1,56 Mrd. US-Dollar, wie am Donnerstag nach Börsenschluss berichtet wurde....

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27. Oktober 2017

Unternehmen:

Mattel

ISIN:

US5770811025

Ausschüttung Gesamtjahr:

keine

Dividenden-Rendite:

0,00%

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Der amerikanische Spielzeughersteller Mattel (ISIN: US5770811025, NASDAQ: MAT) erlitt im letzten Quartal einen Umsatzrückgang von 13 Prozent auf 1,56 Mrd. US-Dollar, wie am Donnerstag nach Börsenschluss berichtet wurde. Auf Basis konstanter Währungen war dies ein Minus von 14 Prozent.

Mattel-Chefin Margo Georgiadis begründete dies vor allem mit der Insolvenz des Einzelhändlers Toys „R“ Us. Unter dem Strich stand ein Minus von 603 Mio. US-Dollar in den Büchern, nach einem Gewinn von 236 Mio. US-Dollar im Vorjahr.

Die Umsatzzahlen lagen unter den Erwartungen des Marktes (1,81 Mrd. US-Dollar). Mattel will nun in den nächsten beiden Jahren Kosten von mindestens 650 Mio. US-Dollar einsparen. So wird die Dividende gestrichen. Darüber hinaus soll das Geschäftsmodell vereinfacht werden. Die Wall Street zeigte sich geschockt von den Nachrichten. Die Aktie gab nachbörslich 18 Prozent nach.

Der Konzern mit Hauptsitz im kalifornischen El Segundo wurde 1945 gegründet. Heute ist Mattel eines der weltweit größten Spielzeugunternehmen. Zu den Marken zählen Barbie, Hot Wheels, Fisher Price oder auch Matchbox. Der Name Mattel setzt sich aus den ersten beiden Buchstaben der Spitznamen der beiden Geschäftspartner Harold Matson „Matt“ und Elliot Handlers „El“ zusammen.

Redaktion MyDividends.de