Wacker Chemie schüttet eine Sonderdividende aus

Der bayerische Spezialchemiekonzern Wacker Chemie (ISIN: DE000WCH8881) will für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie vorschlagen. Dies ist eine Anhebung um 25 Prozent (2016:...

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13. März 2018

Unternehmen:

Wacker Chemie

ISIN:

DE000WCH8881

Ausschüttung Gesamtjahr:

4,50 EUR

Dividenden-Rendite:

1,81%

Dividende (Quartals-, Interim- oder Gesamtjahr) erhöht um:

25,00%

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Der bayerische Spezialchemiekonzern Wacker Chemie (ISIN: DE000WCH8881) will für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende von 2,50 Euro je Aktie vorschlagen. Dies ist eine Anhebung um 25 Prozent (2016: 2,00 Euro). Außerdem soll im Zusammenhang mit der Veräußerung von Siltronic-Anteilen und der gesamten Geschäftsentwicklung zusätzlich eine Sonderdividende von 2,00 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, wie der MDAX-Konzern am Dienstag mitteilte.

Die derzeitige Dividendenrendite liegt beim aktuellen Börsenkurs von 138,49 Euro und unter Berücksichtigung der regulären Dividende bei 1,81 Prozent. Die nächste Hauptversammlung findet am 9. Mai 2018 statt.

Wie der Münchner Chemiekonzern bei der Vorlage seines Geschäftsberichts berichtet, wuchs der Konzernumsatz im letzten Jahr mit 4,92 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr (4,63 Mrd. Euro) um rund 6,3 Prozent. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) summierte sich im Geschäftsjahr 2017 auf 1,014 Mrd. Euro (2016: 955,5 Mio. Euro). Das entspricht einer EBITDA-Marge von 20,6 Prozent (2016: 20,6 Prozent).

Unter dem Strich hat Wacker das Geschäftsjahr 2017 mit einem Konzernergebnis von 884,8 Mio. Euro abgeschlossen nach 189,3 Mio. Euro im letzten Jahr. Darin enthalten ist das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten von 634,7 Mio. Euro aus dem 1. Quartal 2017, dass den Gewinn aus dem Abgang von Siltronic als Segment von Wacker sowie den Periodengewinn der Siltronic AG des 1. Quartals 2017 enthält.

Insgesamt will Wacker im Geschäftsjahr 2018 den Konzernumsatz im niedrigen einstelligen Prozentsatz steigern. Das EBITDA soll im Vergleich zu 2017 um einen mittleren einstelligen Prozentsatz wachsen. Bei Jahresüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten rechnet Wacker mit einem deutlichen Anstieg.

Redaktion MyDividends.de