Chevron stoppt Aktienrückkaufprogramm

Der amerikanische Energiekonzern Chevron Corp. (ISIN: US1667641005, NYSE: CVX) gab am Dienstag eine Aussetzung des laufenden Aktienrückkaufprogramms bekannt. Im ersten Quartal 2020 seien Aktien im Volumen von 1,75...

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24. März 2020

Unternehmen:

Chevron

ISIN:

US1667641005

Ausschüttung Gesamtjahr:

5,16 USD

Dividenden-Rendite:

9,52%

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Der amerikanische Energiekonzern Chevron Corp. (ISIN: US1667641005, NYSE: CVX) gab am Dienstag eine Aussetzung des laufenden Aktienrückkaufprogramms bekannt. Im ersten Quartal 2020 seien Aktien im Volumen von 1,75 Mrd. US-Dollar erworben worden.

Chevron will auch seine Investitionen gegenüber dem ursprünglichen Plan für das Jahr 2020 um 20 Prozent oder 4 Mrd. US-Dollar auf 16 Mrd. US-Dollar kürzen. Insgesamt blieben die Prioritäten unverändert, wie Finanzvorstand Pierre Breber mitteilte. Der Fokus sei dabei, die Dividende zu schützen, Kapital zu fördern, das langfristigen Wertzuwachs schafft sowie die Bilanz zu unterstützen.

1879 wurde die Pacific Coast Oil Company gegründet, ein Vorläufer von Chevron. 2001 fusionierte der Konzern mit Texaco. Texaco ist heute ein Markenname im Portfolio von Chevron. Nach Exxon Mobil ist Chevron der zweitgrößte Ölkonzern in den USA. Im Fiskaljahr 2020 betrug der Umsatz 146,52 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 166,34 Mrd. US-Dollar) bei einem Gewinn von 2,92 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 14,82 Mrd. US-Dollar).

Die Aktie liegt an der Wall Street seit Jahresanfang 2020 mit 55,01 Prozent im Minus und weist aktuell eine Marktkapitalisierung in Höhe von 101,9 Mrd. US-Dollar (Stand: 23. März 2020) auf.

Redaktion MyDividends.de