Infineon plant nicht mit einer Sonderausschüttung

Infineon, (ISIN DE0006231004), der zweitgrößte Chiphersteller in Europa, will nach dem Verkauf seiner Sparte Mobilfunkchips keine Sonderausschüttung zahlen. Infineon denke auch nicht an einen Aktienrückkauf. Vielmehr sei eine...

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7. September 2010

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Infineon, (ISIN DE0006231004), der zweitgrößte Chiphersteller in Europa, will nach dem Verkauf seiner Sparte Mobilfunkchips keine Sonderausschüttung zahlen. Infineon denke auch nicht an einen Aktienrückkauf. Vielmehr sei eine vernünftige Nettoliquidität in der Halbleiterbranche sehr wichtig. Dies berichtete der Vorstandsvorsitzende von Infineon, Peter Bauer, in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Zuletzt gab der Konzern mit Hauptsitz Neubiberg bei München bekannt, für das Jahr 2010 wohl eine Dividende auszubezahlen. Dies wäre die erste Ausschüttung seit 10 Jahren. Auf einer Investorenkonferenz betonte Finanzvorstand Marco Schröter vor einigen Wochen: „Ich denke, ein normales Unternehmen sollte eine Dividende zahlen, wenn es seine Ziele übertrifft”.

Zur voraussichtlichen Höhe erklärte er: „Eine Dividendenrendite zwischen 1,5 und 2 Prozent hielte ich für realistisch”. Beim derzeitigen Aktienkurs von 4,48 Euro käme somit eine Ausschüttung zwischen 8 und 10 Cents in Frage.

Redaktion – MyDividends.de