Jenoptik stellt Dividende unter Vorbehalt

Der Technologiekonzern Jenoptik AG (ISIN: DE000A2NB601) überprüft in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus die Durchführbarkeit der Hauptversammlung 2020 zum geplanten Termin...

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25. März 2020

ISIN:

DE000A2NB601

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Der Technologiekonzern Jenoptik AG (ISIN: DE000A2NB601) überprüft in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus die Durchführbarkeit der Hauptversammlung 2020 zum geplanten Termin und stellt die Zahlung der Dividende unter Vorbehalt.

Bisher ist geplant, den Aktionären auf der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 0,35 Euro vorzuschlagen. Beim derzeitigen Aktienkurs von 15,03 Euro liegt die aktuelle Dividendenrendite auf Basis der geplanten Dividende bei 2,33 Prozent. Die Hauptversammlung soll am 9. Juni 2020 in Weimar stattfinden.

Der Konzernumsatz stieg 2019 um 2,5 Prozent auf 855,2 Mio. Euro. Das EBIT lag mit 88,9 Mio. Euro 6,3 Prozent unter dem Vorjahreswert (94,9 Mio. Euro). Die Marge sank von 11,4 Prozent auf 10,4 Prozent. Unter dem Strich fiel das Ergebnis je Aktie von 1,53 Euro auf 1,18 Euro.

Aktuell lässt sich noch nicht belastbar einschätzen, in welchem Umfang die Ausbreitung des Corona-Virus das Geschäft von Jenoptik im laufenden Jahr beeinträchtigen wird, wie der Konzern am Mittwoch weiter berichtet.

Der Jenoptik-Konzern ging im Zuge der deutschen Wiedervereinigung 1991 aus dem damaligen Kombinat VEB Carl Zeiss Jena hervor. Jenoptik mit Sitz in Jena in Thüringen beschäftigt weltweit rund 4.100 Mitarbeiter. Die Aktie ist im SDAX und im TecDAX gelistet.

Redaktion MyDividends.de