Royal Dutch Shell stoppt Aktienrückkauf

Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell (ISIN: GB00B03MLX29) gab am Montag umfassende Maßnahmen bekannt, um auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren. Dabei legt der Ölriese den Fokus auf...

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23. März 2020

Unternehmen:

Royal Dutch Shell

ISIN:

GB00B03MLX29

Ausschüttung Gesamtjahr:

1,88 USD

Dividenden-Rendite:

14,52%

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Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell (ISIN: GB00B03MLX29) gab am Montag umfassende Maßnahmen bekannt, um auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren. Dabei legt der Ölriese den Fokus auf eine Senkung der Kosten.

So wird Europas größter Ölkonzern das Aktienrückprogramm nach Abschluss der laufenden Tranche aussetzen. In den kommenden 12 Monaten sollen die bereinigten operativen Kosten um 3 bis 4 Mrd. US-Dollar pro Jahr gesenkt werden (im Vergleich zu 2019). Die Kapitalausgaben sollen auf bis zu oder unter 20 Mrd. US-Dollar reduziert werden. Zuvor waren 25 Mrd. Dollar geplant.

Die Maßnahmen sollen zu einem Betrag in der Spanne von 8 bis 9 Mrd. US-Dollar an Barmitteln (Free Cashflow) auf einer Vorsteuerbasis führen. Am Veräußerungsprogramm für Unternehmensteile in Höhe von mehr als 10 Mrd. US-Dollar für den Zeitraum 2019/2020 hält das Unternehmen fest. Der Zeitplan sei aber von den Marktkonditionen abhängig. Shell teilte weiter mit, dass der Konzern die aktuelle Situation genau verfolge und betonte, dass das Unternehmen vorbereitet sei, um weitere finanzielle Maßnahmen vorzunehmen.

Der Wettbewerber Total gab am Montag ebenfalls bekannt, auf die Kostenbremse zu bremsen und den Aktienrückkauf zu stoppen.

Redaktion MyDividends.de