Sixt will die Dividende aussetzen

Der Autovermieter Sixt SE (ISIN: DE0007231326) hat beschlossen der Hauptversammlung die Aussetzung der Dividendenzahlung, mit Ausnahme der Mindestdividende für die Vorzugsaktien in Höhe von 0,05 Euro je Vorzugsaktie,...

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17. März 2020

Unternehmen:

Sixt SE

ISIN:

DE0007231326

Ausschüttung Gesamtjahr:

keine

Dividenden-Rendite:

0,00%

Dividende (Quartals-, Interim- oder Gesamtjahr) verändert um:

100%

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Der Autovermieter Sixt SE (ISIN: DE0007231326) hat beschlossen der Hauptversammlung die Aussetzung der Dividendenzahlung, mit Ausnahme der Mindestdividende für die Vorzugsaktien in Höhe von 0,05 Euro je Vorzugsaktie, für das Geschäftsjahr 2019 vorzuschlagen. Im letzten Jahr wurde den Aktionären je Stammaktie noch eine Dividende von 2,15 Euro und je Vorzugsaktie 2,17 Euro ausbezahlt.

Die Ausbreitung der COVID-19 beeinträchtigt global den Touristik- und Mobilitätssektor und damit auch die Nachfrage nach Mobilitätsdienstleistungen der Sixt SE erheblich, wie der Konzern am Montagabend mitteilte. Infolgedessen verzeichnet Sixt seit Anfang März einen deutlichen Rückgang in den getätigten Anmietungen sowie einen starken Rückgang der Reservierungen für die nächsten Wochen. Diese negative Entwicklung könnte sich im Zuge einer Ausweitung der Corona-Krise verstärken. Der Fuhrparkbestand soll kurzfristig deutlich reduziert werden. Ferner sollen geplante Investitionen verschoben sowie Personal- und Sachkosten in erheblichem Maße eingespart werden.

Der operative Konzernumsatz der Sixt SE im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 liegt nach Auswertung vorläufiger Zahlen voraussichtlich bei rund 2,95 Mrd. Euro, wie weiter berichtet wurde (Vorjahr: 2,60 Mrd. Euro). Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) beträgt voraussichtlich rund 337 Mio. Euro (2018: 534,6 Mio. Euro). Sixt wird am 25. März 2020 ausführlich über die vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 sowie den Ausblick für das laufende Jahr berichten.

Redaktion MyDividends.de